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indigoprime
Die Steuerung durch die Kombination von Sensoren und einer Computersteuerung hat schon an vielen Stellen Eingang in die Haustechnik gefunden. Ein Beispiel dafür sind die Markisen, die sich bei aufkommendem Wind und Regen automatisch einziehen. Ihre Sensoren können erweitert werden und auch die komplette Klimatisierung der Innenräume übernehmen. Dafür werden Dachfenster mit kleinen Elektromotoren ausgestattet, mit deren Hilfe sie durch einen Impuls von der Steuereinheit automatisch geöffnet und geschlossen werden können. Dafür wertet die Computersteuerung ständig einen ganzen Pool an Daten aus. Dazu gehören Innen- und Außentemperaturen, Daten zur Luftfeuchtigkeit, aber auch zur Intensität der Sonnenstrahlung. Manuelle Eingriffe in die Steuerung können mit einer traditionellen Fernbedienung vorgenommen werden. Auch die Sprachsteuerung bei der Haustechnik ist keine Zukunftsmusik mehr.
Man sollte sich also nicht wundern, wenn man zu Bekannten kommt und sich auf die Ansage "Markise auf" der Sonnenschutz wie von Geisterhand in Bewegung setzt. Spezielle Apps für Smartphones verschaffen jetzt schon die Möglichkeit, seine Haustechnik aus der Distanz steuern zu können. Das leistet vor allem einen wichtigen Beitrag zur Steigerung des Wohnkomforts. So könnte der elektrische Saunaofen schon mal vorheizen, während der Nutzer noch auf dem Weg von der Arbeit nach Hause ist. Angefangen hat das alles einmal mit Timerfunktionen, die heute fast in allen elektrischen Haushaltsgeräten zu finden sind.

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michfiel
Wer sich zu den "Jägern und Sammlern" zählt, die ständig auf der Jagd nach alten Haushaltsgeräten sind, der dürfte die alten Leutchen schon so manches Mal bedauert haben, mit welch einfachen Dingen sie ihre täglichen Arbeiten erledigt haben. Haushaltswäsche wurde erst im Kessel gekocht und dann auf dem Waschbrett gerubbelt, bis sie nach dem Spülen mit einer Wringmaschine vom überflüssigen Wasser befreit wurde. Das alles erledigen heute moderne Waschautomaten auf Knopfdruck. Dabei können sie auf Wunsch sogar noch verschiedene Intensitäten bei der Reinigung und beim Schleudern bereit stellen. Und beim Umgang mit der Kochwäsche riskiert die Hausfrau keine Verbrühungen mehr, weil sie gar nicht mehr damit in Berührung kommt.
So manche Uroma hat sogar noch ein Bügeleisen im Schrank, das mit heißem Wasser aufgefüllt werden musste. Darüber kann man angesichts der modernen Bügelstationen nur noch belustigt schmunzeln. Die Bügelstationen lassen wahlweise das trockene Bügeln und Dampfbügeln zu. Mit den heute extrem glatten Bügelsohlen können die historischen Modelle mit gusseiserner Sohle weder vom Können noch vom Nutzerkomfort her mithalten. Und die Hausfrau muss selbst beim längeren Bügeln keinen Muskelkater mehr riskieren, wie das früher der Fall war. Starre Kabelanschlüsse sind von beweglichen Verbindungen abgelöst worden und automatische Abschaltungen sorgen für ein Höchstmaß an Sicherheit, was bei den historischen Vorbildern undenkbar gewesen wäre.

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blisschan
Wenn man nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause kommt, hat natürlich kaum noch jemand Lust, sich mit den Aufgaben im Haushalt zu beschäftigen. Bei vielen Dingen ist das auch gar nicht mehr nötig, weil es moderne Technik gibt, die einem die Arbeit abnehmen kann. Ein Beispiel für Easy Living sind die Teppichroboter. Sie sind klein und handlich und inzwischen auch schon zu für jedermann erschwinglichen Preisen zu bekommen. Im Gegensatz zum klassischen Staubsauger arbeiten die Teppichroboter automatisch. Die Energie kommt von einem Akku, der bei geringem Ladestand dafür sorgt, dass die Reinigungsroboter automatisch die Ladestation anfahren. Intelligente Sensortechnik sorgt dafür, dass sie weder an Wänden noch an Möbeln Schaden anrichten können.
Auch ein Absturz der Haushaltsroboter an Treppen kann mit Hilfe der Sensoren verhindert werden. Die benötigten Durchfahrtshöhen der Staubsaugerroboter haben sich in den letzten Jahren immer weiter verringert, so dass sie inzwischen auch unter Schränken und unter der Couch agieren können, ohne dabei stecken zu bleiben. Damit einem der automatische "Putzteufel" nicht zwischen den Beinen herumquirlt, wenn man gerade relaxen möchte, lassen sich die Reinigungszeiten programmieren. So kann er seine Arbeit tun, wenn man selbst gerade mit den Herausforderungen seines Jobs beschäftigt ist. Auch arbeiten die Elektromotoren sehr leise, so dass man die nützlichen Haushaltshelfer ebenso gut in der Nacht auf Fussel- und Krümeljagd schicken kann.