
Wer sich zu den "Jägern und Sammlern" zählt, die ständig auf der Jagd nach alten Haushaltsgeräten sind, der dürfte die alten Leutchen schon so manches Mal bedauert haben, mit welch einfachen Dingen sie ihre täglichen Arbeiten erledigt haben. Haushaltswäsche wurde erst im Kessel gekocht und dann auf dem Waschbrett gerubbelt, bis sie nach dem Spülen mit einer Wringmaschine vom überflüssigen Wasser befreit wurde. Das alles erledigen heute moderne Waschautomaten auf Knopfdruck. Dabei können sie auf Wunsch sogar noch verschiedene Intensitäten bei der Reinigung und beim Schleudern bereit stellen. Und beim Umgang mit der Kochwäsche riskiert die Hausfrau keine Verbrühungen mehr, weil sie gar nicht mehr damit in Berührung kommt.
So manche Uroma hat sogar noch ein Bügeleisen im Schrank, das mit heißem Wasser aufgefüllt werden musste. Darüber kann man angesichts der modernen Bügelstationen nur noch belustigt schmunzeln. Die Bügelstationen lassen wahlweise das trockene Bügeln und Dampfbügeln zu. Mit den heute extrem glatten Bügelsohlen können die historischen Modelle mit gusseiserner Sohle weder vom Können noch vom Nutzerkomfort her mithalten. Und die Hausfrau muss selbst beim längeren Bügeln keinen Muskelkater mehr riskieren, wie das früher der Fall war. Starre Kabelanschlüsse sind von beweglichen Verbindungen abgelöst worden und automatische Abschaltungen sorgen für ein Höchstmaß an Sicherheit, was bei den historischen Vorbildern undenkbar gewesen wäre.